Die Geschichte des Remote Viewing

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Anfang der siebziger Jahre machte sich ein Forscherteam am Stanford Research Institute International (SRI-I) unter der Leitung von Dr. Harold Putthoff und Dr. Russel Targ mithilfe von zwei medial begabten Menschen, Ingo Swann und Pat Price, an die Aufgabe, PSI-Fähigkeiten zu erforschen und zu beweisen. Es wurden so genannte Protokolle (Arbeitsanweisungen) entwickelt, die ermöglichen sollten, mediale Eindrücke strukturiert zu verarbeiten. Bei weiteren Forschungen fand man heraus, dass Personen ohne mediale Begabung die gleichen Ergebnisse lieferten wie die medial Begabten. Dies führte zu der Schlussfolgerung, dass jeder Mensch mediale Fähigkeiten (PSI-Fähigkeiten) besitzen muss.

Zu Beginn traten die Versuchspersonen als „Sender“ und „Empfänger“ auf, wobei der Empfänger (Viewer)in einem geschlossenen Raum saß, während der Sender als Zielperson sich außerhalb und Kilometer entfernt vom Empfänger aufhielt. Die Aufgabenstellung bestand darin, dass der Empfänger wahrnehmen sollte, wo sich die Zielperson befand. Um in späteren Versuchen auch entfernte Ziele, an denen keine Person anwesend war, wahrzunehmen zu können, wurden statt der Zielperson die Längen- und Breitengrade unseres Planeten als Zielkoordinaten eingesetzt. Es entstand die Technik des Coordinated Remote Viewing.

Für die Forschungserfolge interessierten sich – zu Zeiten des Kalten Krieges – auch die amerikanischen Geheimdienste. Sie finanzierten daher über Jahre hinweg eine militärische Remote Viewing-Einheit in Fort Meade. Dort wurden Armeeangehörige als so genannte PSI-Spione (Psychics) ausgebildet und die Forschungsergebnisse des SRI-I weiterentwickelt. Einer der ersten und bekanntesten PSI-Spione ist Joseph McMoneagle, der seine Erfahrungen in mehreren Büchern niederschrieb.

1995 wurde das Projekt Stargate, wie die militärischen Remote Viewing-Aktivitäten zuletzt benannt wurden, offiziell beendet. Die Geheimdienste der USA gaben kurze Zeit später die Existenz und Finanzierung dieser Einheit öffentlich zu.

Nach der offiziellen Bekanntgabe begannen die Remote Viewer, die der Einheit angehört hatten, die Zivilbevölkerung in Remote Viewing zu trainieren. Einer von ihnen war Ed Dames, der das ursprüngliche CRV-Protokoll peripher veränderte und dies als Technical Remote Viewing in seinem Unternehmen PSI Tech Inc. unterrichtete.

1999 wurde die Organisation IRVA (International Remote Viewing Association) gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Hal Puthoff, David Hathcock, John Alexander, Lyn Buchannan, Paul Smith, Skip Atwater, Angela Thompson-Smith, Marcello Truzzi, Russell Targ und Stephan Schwartz. Der IRVA gehören heute Remote Viewing-Trainer sowie Wissenschaftler an, die der Öffentlichkeit alle Informationen zu Remote Viewing sowie wissenschaftliche Forschungsergebnisse, u. a. in Bezug auf außersinnliche Wahrnehmung, bereitstellen.

 

Remote Viewing in Deutschland

1996 ließen sich die ersten Deutschen in den USA von der Fa. Psi Tech Inc. in Technical Remote Viewing ausbilden. Zu Ihnen gehörten u. a Gunther Rattay, Tom T. und Lothar Rapior, die gemeinsam das Unternehmen ISFR (Institute for Survival Techniques and Future Research) gründeten.

Im Herbst 1996 traf der Filmemacher und Videoproduzent Manfred Jelinski während eines Vortrages auf Remote Viewing. Einige Wochen später entstand der erste deutsche Videofilm über Remote Viewing „Das Ende aller Geheimisse“. Die ersten in RV ausgebildeten Deutschen dokumentierten in diesem Film die Methode des Technical Remote Viewing. Kurze Zeit später folgte der 2. Film „Erkenntnisse aus dem Unsichtbaren“ in Zusammenarbeit mit dem Gehirnforscher Günther Haffelder, der Fernwahrnehmung sichtbar messen konnte.

 

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