Die Methode des Remote Viewing basiert darauf, dass eine Person (Viewer) ein Objekt oder einen Vorgang, das bzw. den er mit seinen gebräuchlichen fünf Sinnen nicht erfassen kann, wahrnimmt. Das zu erfassende Ziel (Target) kann räumlich und/oder zeitlich entfernt liegen oder unsichtbar, z. B. als Bild, in einem verschlossenen Umschlag vorhanden sein. Zu Beginn einer Remote Viewing-Sitzung (Session) weiß der Viewer nicht, was er wahrnehmen soll (Blind Session). Er erhält lediglich eine Zahlenreihe. Diese Zahlenreihe, auch Koordinaten genannt, ist für den Viewer unsichtbar mit der Aufgabenstellung verknüpft. So wird verhindert, dass das Ergebnis durch die Phantasien des Viewers beeinflusst wird.
Das Prinzip der Remote Viewing-Technik basiert auf der Erkenntnis, dass während einer Remote Viewing-Sitzung die rechte Gehirnhemisphäre in Aktion tritt, während die linke Gehirnhemisphäre unter der Beschäftigung (serielles Arbeiten) durch den Arbeitsablauf (Protokoll) der Technik heruntergefahren wird. So wird erreicht, dass die Informationen aus der rechten Hemisphäre (Unterbewusstsein) nicht wie gewohnt von der linken Hemisphäre (Wachbewusstsein/Verstand) kontrolliert werden. Es kommt zu einem Datenfluss von der rechten, intuitiven zur linken, logisch denkenden und kontrollierenden Gehirnhälfte.
Der Gesamtablauf einer Remote Viewing-Sitzung basiert auf fest vorgegebenen Arbeitsschritten, die als Protokoll bezeichnet werden. Dieses Protokoll setzt sich aus einzelnen Stufen (Stages) zusammen und beginnt mit dem Aufschreiben der Zahlenkoordinaten und dem schnellen Zeichnen eines Krakels (Ideogramm) auf ein leeres, weißes Blatt Papier. Das Ideogramm ist das Ergebnis einer Kontraktion des Armmuskels, die vom Unterbewusstsein gesteuert wird. Vor mehr als hundert Jahren fanden PSI-Forscher heraus, dass beim Eintreten eines hellsichtigen Vorganges beim Hellsichtigen Muskelkontraktionen auftraten. Mit dem schnellen, intuitiven Zeichnen eines Ideogramms beginnt der Viewer, den ersten Kontakt zum Target herzustellen. Die Koordinaten, mehrstellige Zahlenkombinationen, dienen der Orientierung zum Target und späteren Archivierung der Daten.
Die einzelnen Stufen des Protokolls basieren auf der Erkenntnis, dass ein Vorgang beherrschbar gemacht wird, indem man ihn in seine Einzelteile zerlegt. Ingo Swann, medial begabt und Entwickler des Remote Viewing, analysierte seine eigenen Eindrücke und fand heraus, dass man PSI-Aktivitäten in kleine Schritte aufteilen kann. So werden in den ersten drei Stufen sensorische Eindrücke erfasst und aufgeschrieben. In den darauf folgenden Stufen werden die Eindrücke vom Viewer tabellarisch und zeichnerisch zusammengefasst und zugeordnet. Im Regelfall arbeitet der Viewer nicht allein, sondern wird durch einen Monitor durch das Protokoll begleitet.
Oftmals kommt bei Interessierten die Frage auf, ob man Remote Viewing auch aus Büchern lernen kann. Wie bei allen Techniken kann ein Training mit einem erfahrenen Trainer, der auf die persönlichen Bedürfnisse und Fragen des Lernenden eingeht, durch kein Buch ersetzt werden.
Die Technik des Remote Viewing basiert darauf, dass eine Person (Viewer) ein Objekt oder einen Vorgang, das bzw. den er mit seinen gebräuchlichen fünf Sinnen nicht erfassen kann, mithilfe seines Unterbewusstseins wahrnimmt. Das zu erfassende Ziel (Target) kann räumlich und/oder zeitlich entfernt liegen oder unsichtbar in einem verschlossenen Umschlag als Bild vorhanden sein.
Als Remote Viewing entwickelt wurde, ließ man den Viewer einen bestimmten Ort beschreiben, indem man ihm die Längen- und Breitengrade unseres Planeten gab, um das Ergebnis überprüfbar zu machen. Später entdeckte man, dass der Viewer keinerlei Koordinaten brauchte, wenn das Ziel deutlich definiert wurde. Man musste dem Viewer nur die Anweisung geben, das aktuelle Target zu „viewen“ – und es funktionierte. Als schwierig erwies sich jedoch die Archivierung von unzähligen Sitzungen. So dienen die Koordinaten heute als Aktenzeichen und der Archivierung von Remote Viewing-Projekten. Sie werden jedoch weiterhin zur Target-Definition eingesetzt.
Das Protokoll ist die Arbeitsanweisung, die der Remote Viewing-Technik zugrunde liegt. Ohne diese Arbeitsanweisungen würde Remote Viewing nicht funktionieren. Die Arbeitsanweisung unterliegt einem festgelegten und in sich strukturierten Aufbau.
Der Unterschied von CRV und anderen Remote Viewing-Techniken liegt im Aufbau und den Details des Protokolls. Das Protokoll des Coordinated Remote Viewing ist das ursprüngliche Protokoll, das vor über 20 Jahren vom Stanford Research Institute in Kalifornien/USA entwickelt wurde. Die ersten amerikanischen Remot Viewer lernten es und arbeiteten damit. Nachdem Remote Viewing an die Öffentlichkeit kam und der Zivilbevölkerung unterrichtet wurde, veränderten einige Trainer die Elemente des Aufbaus und es entstanden weitere Protokolle. Lyn Buchanan entwickelte das Controlled Remote Viewing, eine weiter entwickelte Form des Coordinated Remote Viewing.
Leider nur bedingt. Remote Viewing ist eine recht komplexe Methode, die über Bücher nur schwer erlernbar und vermittelbar ist. Hinzu kommt, dass ein Trainer auf die individuellen Fragen eines Trainees eingehen und von Anfang an Fehler korrigieren kann. Das können Bücher oder DVDs nicht. Dennoch ist es empfehlenswert, sich über die vorhandene Literatur einen ersten Einblick zu verschaffen.
Selbst als erfahrener Remote Viewer lernt man nach jahrelanger Praxis noch dazu. Grundsätzlich gilt, dass das Training eine Grundausbildung ist und der Trainierende begleitend zum Training üben muss, um sicher in der Anwendung zu werden. Das Training ist in 3 Unterrichtsblöcke unterteilt, die jeweils 3 Tage dauern und ganztägig ausgelegt sind. Je nach Zeit, die Sie zum Üben aufbringen können, liegt zwischen den Unterrichtsblöcken ein Zeitraum von 3 bis 6 Monaten. Als Faustformel gilt: Langsames Lernen und ein intensives Studium führt zum größten Erfolg.
Nicht jedem fällt es leicht, die Methode des Remote Viewing auf Anhieb zu verstehen. Die Workshops sind zusätzliche Trainingstage, die den Blockunterricht ergänzen. Ein Workshop kann direkt im Anschluss an den Trainingsblock gebucht werden oder zu einem späteren Zeitpunkt, wenn Sie merken, dass Sie einige Inhalte noch nicht verinnerlicht haben.
Der Workshop „Advanced“ ist ein Aufbauworkshop, der nach Beendigung des Trainings gebucht werden kann.
Benötigt man Vorkenntnisse, um ein Training beginnen zu können?
Nein. Jeder kann Remote Viewing lernen. Kenntnisse aus anderen Techniken können sogar etwas hinderlich sein, da der Trainierende die Inhalte gerne vergleicht, statt sich auf das Lernen einer neuen Technik zu konzentrieren.
Muss man begabt sein, um Remote Viewing zu lernen?
Nein, Sie müssen kein besonders begabter Mensch sein. Jeder kann Remote Viewing lernen. Die Technik basiert auf den natürlichen Fähigkeiten, die jeder Mensch besitzt. Personen, die offen für ihre Intuition sind, lernen jedoch leichter als Menschen, die eher über ihren Verstand orientiert leben.
Die meisten haben zu Anfang oftmals den Wunsch, in die Zukunft blicken zu können oder gar im Lotto zu gewinnen. Ich kann jeden beruhigen: Es gibt bis dato weltweit keinen Remote Viewer, der den Jackpot knacken konnte und zum Lotto-Millionär wurde. Während des Trainings ändern sich die Wünsche oftmals, weil die Trainees sehen, dass Remote Viewing ihnen hilft persönliche Entscheidungen besser treffen zu können. Zudem fördert Remote Viewing die eigene Intuition.
Sie können Remote Viewing als eine geistige Disziplin betrachten. Wie bei anderen Techniken auch, nutzt jeder eine erlernte Technik nach seinen persönlichen Bedürfnissen. Viele schätzen es, dass sie mittels Remote Viewing besser persönliche Entscheidungen treffen können. Andere wiederum stellten fest, dass sie durch die Möglichkeit, über den Tellerrand zu sehen, ihren Lebensweg positiv verändern konnten. Global lässt sich sagen, dass Remote Viewing der Persönlichkeitsentfaltung und -entwicklung dient.
Bedenken Sie, dass der wesentlichste Faktor, der beim Remote Viewing eine Rolle spielt, der Mensch ist. Viele unserer Handlungen unterliegen unserer Tagesform und unserem Befinden. Auch spielen das soziale Umfeld sowie persönliche Interessen eine Rolle. Die Genauigkeit von Remote Viewing-Ergebnissen liegt bei durchschnittlich 80 %, manchmal auch darüber. Grundsätzlich gilt, dass die Ergebnisse eines einzelnen Remote Viewers oder einer einzelnen Sitzung nie als relevant betrachtet werden, sondern die Ergebnisse mehrerer Viewer und mehrerer Sitzungen zu einer Fragestellung.
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